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Systemverbund-Dokumentation

Zweck​

Die Systemverbund-Dokumentation macht sichtbar, wie digitale Systeme funktional und technisch zusammenwirken.

Sie schafft Transparenz über Abhängigkeiten, Datenflüsse und Integrationsstrukturen.

Leitfrage​

Wie ist dieses System in den gesamten Versorgungsverbund eingebettet?

Strukturelle Wirkung​

Die Systemverbund-Dokumentation:

  • macht Integrationsabhängigkeiten explizit
  • reduziert isolierte Beschaffungsentscheidungen
  • ermöglicht systemische Change-Bewertung
  • verhindert Schnittstellenblindheit

Sie operationalisiert P2 – Ganzheitliche Systemverantwortung.

Wann wird es angewendet?​

  • Bei Einführung neuer Systeme
  • Bei Architekturänderungen
  • Bei Release-Planungen
  • Bei Störungsanalysen
  • Bei strategischen Infrastrukturentscheidungen

Typische Fehlanwendungen​

  • Reduktion auf technische Netzwerkdiagramme
  • Fehlende klinische Perspektive
  • Nicht-Aktualisierung bei Änderungen
  • Nutzung nur durch IT-Abteilungen

Bezug zu Prinzipien und Domänen​

Primärer Bezug:

  • P2 – Ganzheitliche Systemverantwortung
  • D2 – Systemarchitektur & Verbundsteuerung

Sekundärer Bezug:

  • P4 – Gemeinsame Verständlichkeit
  • D4 – Risiko & Patientensicherheit