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Rollen- und Verantwortungsmatrix

Zweck

Die Rollen- und Verantwortungsmatrix schafft explizite Transparenz darüber, wer für klinische Wirkung, Betrieb und Risiko verantwortlich ist.

Sie verhindert Verantwortungsdiffusion.

Leitfrage

Wer trägt für dieses System welche Form von Verantwortung?

Strukturelle Wirkung

Die Matrix:

  • trennt klinische Zweckverantwortung von Betreiberverantwortung
  • macht Integrationsverantwortung sichtbar
  • klärt Entscheidungsbefugnisse
  • stabilisiert Governance-Strukturen

Sie operationalisiert P3 – Transparente Verantwortungszuordnung.

Wann wird es angewendet?

  • Bei Einführung neuer Systeme
  • Bei Governance-Definitionen
  • Bei organisatorischen Änderungen
  • Bei Eskalationsklärungen
  • Bei Audit- oder Reviewprozessen

Typische Fehlanwendungen

  • Informelle Rollen ohne Dokumentation
  • Gleichsetzung von Projektleitung mit Systemverantwortung
  • Unklare Eskalationswege
  • Personenabhängige Zuständigkeiten

Bezug zu Prinzipien und Domänen

Primärer Bezug:

  • P3 – Transparente Verantwortungszuordnung
  • D3 – Verantwortung & Governance

Sekundärer Bezug:

  • P5 – Patientensicherheit
  • D1 – Klinische Ausrichtung